Mer soin die Guude!

Chronik des Monats Juli 2017

Chronik des Monats Juli 2017

Auch im vergangenen Juli gab es wieder einiges zu tun . So verzeichneten wir 7 kleinere Einsätze, von welchen wir Ihnen hier kurz berichten möchten.

Sonntag, den 09.07.2017
03:45 Uhr Messeinsatz bei Großbrand (Groß-Gerau, Danziger Straße)

Über die Leitstelle wurde in dieser Nacht unser Messteam vom Gefahrstoffzug angefordert.
Es galt während des Großbrandes im Stadtgebiet Gefahrstoffmessungen durchzuführen, welche glücklicherweise alle negativ verliefen. Gut 2 Stunden nach der Alarmierung war der Brand gelöscht und die Messungen nicht mehr nötig. So konnten unsere Einsatzkräfte wieder zurück zur Unterkunft fahren.

Sonntag, den 09.07.2017
20:35 Uhr Fahrzeug im Rhein

Die Polizei erbat an diesem Abend unsere Hilfe bei der Bergung eines PKWs, welcher am Strand bei Rheinkilometer 487,5 mit der Vorderachse im Wasser stand und mit eigener Motorkraft nicht mehr heraus kam. Wie das Fahrzeug weit ab von allen befestigten Wegen im Naturschutzgebiet und ohne Fahrer an das Rheinufer kam, wird von der Polizei geklärt. Mit Manpower konnten wir das Fahrzeug aus dem Wasser wuchten und zum Fahrweg zurückschaffen.
Die Polizei stellte das Auto sicher und lies es abholen. An dieser knapp 30 minütigen (kostenpflichtigen) Aktion waren 9 Einsatzkräfte mit 2 Fahrzeugen beteiligt.

Mittwoch, den 12.07.2017
17:04 Uhr Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus, 2 Personen noch im Gebäude (Ausserhalb)

Sirene und Meldeempfänger wiesen uns auf die Dringlichkeit bei diesem Einsatzstichwort hin. Innerhalb weniger Minuten waren sämtliche Feuerwehren der Großgemeinde, Polizei / Rettungsdienst, sowie die Drehleitern aus Rüsselsheim und Groß Gerau auf dem Weg zur Einsatzstelle. Bei unserer Ankunft am Objekt konnten wir jedoch nach wenigen Minuten wieder Entwarnung geben. So hatten wohl Bewohner einer Wohnung im Erdgeschoss bei der Nahrungszubereitung etwas anbrennen lassen und hierdurch Rauch verursacht, welcher dann von einer weiteren Person als Schadensfeuer interpretiert wurde. Wir konnten glücklicherweise keinen sichtbaren Rauch mehr feststellen und nach Erkundung des gesamten Gebäudes die Aktion abblasen. Der Anrufer hatte bei der Beschreibung der Lage wohl etwas überzogen und somit ein Großalarm ausgelöst.
Hier hätte vermutlich im Vorfeld ein Gespräch zwischen den Bewohnern genügt und den knapp 80 herbeigerufenen Einsatzkräften die Nerven geschont.
Die Einsatzabteilung Trebur war an diesem Nachmittag mit 3 Fahrzeugen und 18 Helfern vor Ort.

Samstag, den 14.07.2017
17:03 Uhr Unbekannte Rauchentwicklung (Elbestraße)

Auch hier war es der Meldeempfänger, der uns ins Gerätehaus rief. Bereits 4 Minuten nach der Alarmierung waren die ersten Fahrzeuge auf dem Weg zur vermeintlichen Einsatzstelle. Bei unserem Eintreffen stellte sich heraus, dass ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses mit dem Gasbrenner das Unkraut bekämpfte und hierdurch eine Hecke Feuer fing, was zu einer größeren Rauchentwicklung führte. Glücklicherweise hatte der Verursacher das Feuer bereits mit dem Gartenschlauch gelöscht und wir konnten bereits 5 Minuten später wieder zurück fahren.

Mittwoch, den 19.07.2017
14:16 Uhr Ölspur Ortsbereich Trebur

Ein geplatzter Ölschlauch an einem Fahrzeug verursachte eine gefährliche Spur durch den Ortskern in Richtung Astheim.
Über den Bauhof wurden wir darüber in Kentniss gesetzt. Die Leitstelle alarmierte dann unsere Helfer. Wir begaben uns mit 3 Fahrzeugen und 5 Einsatzkräften zur Ölspurbekämpfung in die City. Die gefährdeten Kurven und Kreuzungsbereiche wurden vorab mit Ölbindemittel abgestreut. Bedingt durch die hochsommerliche Hitze (Der Asphalt war über 45° C heiß) konnten auch die herbeigerufenen Kollegen von der Hessenaue mit ihrem Spezialgerät auch nicht wirklich helfen. Um letztendlich die Straßen von ihrer gefährlichen Schicht zu befreien, wurde eine Spezialfirma bestellt, die dann den entsprechenden Erfolg erzielte. Der Bauhof stellte dann die Warnschilder auf und für uns war der Einsatz zu Ende.

Mittwoch, den 19.07.2017
16:04 Uhr Brennt großer Container (Bauhof Trebur)

Der vorherige Einsatz war gerade zu Ende als die Meldeempfänger erneut alarmierten.
Vermutlich durch Selbstentzündung war in einem Abrollcontainer mit Grünabfällen ein Feuer ausgebrochen.
Bei unserem Eintreffen waren die Kollegen vom Bauhof bereits mit den ersten Löschmaßnahmen beschäftigt.
Mit einem Angriffsrohr vom Tanklöschfahrzeug wurde der Brand binnen weniger Minuten abgelöscht. Um ein erneutes Aufflammen zu verhindern, wurde der Inhalt des Containers mit Löschschaum abgedeckt und der Spuk war nach gut 30 Minuten wieder zu Ende. An diesem „hitzigen“ Einsatz waren 6 Helfer mit 2 Fahrzeugen beteiligt.
Die mitalarmierten Feuerwehren der Großgemeinde und aus Groß-Gerau konnten nach der ersten Lagemeldung ihre Einsatzfahrten abbrechen.

Freitag, den 28.07.2017
16:39 Uhr Brennt Gartenhütte (Schrebergartenanlage am Malzrain)

Diese Meldung stand auf dem Einsatzfax, welches wir nach der Alarmierung von der Leitstelle erhielten.
Sogleich setzte sich unser Tanklöschfahrzeug und der Einsatzleitwagen in Richtung Brandstelle in Bewegung.
Bei unserem Eintreffen brannten Garten- und Holzabfälle in einem Schrebergarten und verursachten eine starke Rauchentwicklung in Richtung Wohnbebauung. Mit dem Schnellangriffsrohr vom TLF wurde das unangemeldete Nutzfeuer in wenigen Minuten abgelöscht. Der Verursacher wurde belehrt, solches in Zukunft zu unterlassen oder entsprechend anzumelden. Hier kann es durchaus noch zu einem Gebührenbescheid durch die Gemeinde kommen, da das Feuer nicht gemeldet war. Gut 20 Minuten später war der Einsatz für uns wieder beendet.

Mit dieser kurzen Übersicht des Einsatzgeschehens im Juli 2017 verbleiben wir

Ihre Treburer Feuerwehr

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