{"id":4752,"date":"2026-08-04T09:23:41","date_gmt":"2026-08-04T07:23:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.feuerwehr-trebur.org\/web\/?p=4752"},"modified":"2026-08-04T09:23:41","modified_gmt":"2026-08-04T07:23:41","slug":"chronik-des-monats-juli-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.feuerwehr-trebur.org\/web\/chronik-des-monats-juli-2026\/","title":{"rendered":"Chronik des Monats Juli 2026"},"content":{"rendered":"<p>Der vergangene Juli war nicht nur ein hei\u00dfer Sommermonat, sondern auch in Sachen abwehrender Brandschutz f\u00fcr unsere Einsatzkr\u00e4fte sehr hei\u00df. So verzeichneten wir elf Eins\u00e4tze, von denen wir Ihnen hier kurz berichten m\u00f6chten.<\/p>\n<p><strong>Sonntag, den 12.07.2026<br \/>\n18:45 Uhr \u2013 F Wald 1 \u2013 Waldbrand (M\u00f6rfelden-Walldorf)<\/strong><br \/>\nIm Rahmen des AKUT-L\u00f6schzuges unterst\u00fctzten wir gemeinsam mit den Helfern aus Astheim und Geinsheim die Walldorfer Einsatzkr\u00e4fte bei der Bek\u00e4mpfung eines gr\u00f6\u00dferen Waldbrandes. Unsere neun M\u00e4dels und Jungs waren bis 23:00 Uhr im schwei\u00dftreibenden Einsatz.<\/p>\n<p><strong>Montag, den 13.07.2026<br \/>\n12:40 Uhr \u2013 F Wald \u2013 Geh\u00f6lzbrand (Bischofsheim)<\/strong><br \/>\nAuch hier leisteten wir den Bischofsheimer Einsatzkr\u00e4ften mit dem AKUT-L\u00f6schzug Hilfe bei der Brandbek\u00e4mpfung. Nach gut zwei Stunden konnte unser vierk\u00f6pfiges Team aus dem Einsatz herausgel\u00f6st werden und wieder zur Unterkunft zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p><strong>Montag, den 13.07.2026<br \/>\n15:02 Uhr \u2013 H Fluss Y \u2013 Person im Rhein (Rhein-km 480\u2013489, Kornsand)<br \/>\nBeim zweiten Einsatz des Tag<\/strong>es unterst\u00fctzte eine F\u00fchrungsgruppe mit dem ELW den Einsatz. Da jedoch weder Zeugen noch genaue Angaben \u00fcber die Herkunft der m\u00f6glicherweise abg\u00e4ngigen Person vorlagen (am Rheinufer befanden sich ein Fahrrad und ein Handtuch), wurde der Einsatz gut eine Stunde sp\u00e4ter abgebrochen. Von unserer Einsatzabteilung waren vier Einsatzkr\u00e4fte mit einem Fahrzeug im Einsatz.<\/p>\n<p><strong>Montag, den 13.07.2026<br \/>\n17:54 Uhr \u2013 F Wald 1 \u2013 Brennt landwirtschaftliche Maschine (In den Wiesen)<\/strong><br \/>\nDer dritte Einsatz des Tages war dann wieder volles Programm \u2013 bei 34 \u00b0C Au\u00dfentemperatur. W\u00e4hrend der Erntearbeiten auf einem Getreidefeld geriet eine Ballenpresse in Brand, wobei das Feuer auf den Traktor \u00fcbergriff. Bei unserem Eintreffen standen beide Fahrzeuge bereits in Vollbrand, und im Umkreis von 200 Metern war das Gel\u00e4nde bereits abgebrannt.<br \/>\nDank des schnellen Eingreifens mehrerer Landwirte mit schwerem Ger\u00e4t konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Gemeinsam mit den Einsatzkr\u00e4ften aus Geinsheim wurde die Brandbek\u00e4mpfung durchgef\u00fchrt, w\u00e4hrend die Astheimer Kollegen die Wasserversorgung aus einem 200 Meter entfernten Brunnen sicherstellten.<br \/>\nGut eineinhalb Stunden sp\u00e4ter konnte \u201eFeuer aus\u201c gemeldet und der R\u00fcckbau durchgef\u00fchrt werden. Nachdem die Fahrzeuge gereinigt und wieder aufger\u00fcstet worden waren, konnte unsere Mannschaft das Ger\u00e4tehaus um 21:00 Uhr abschlie\u00dfen und den Tag beenden.<br \/>\nInsgesamt waren bei diesem Feuer \u00fcber 40 Einsatzkr\u00e4fte der Gro\u00dfgemeinde mit acht Fahrzeugen sowie das DRK mit einem Rettungswagen im Einsatz.<\/p>\n<p><strong>Dienstag, den 14.07.2026<br \/>\n16:15 Uhr \u2013 H1 \u2013 Leichenbergung (Rhein)<\/strong><br \/>\n\u00dcber Telefon wurde unser hauptamtlicher Ger\u00e4tewart alarmiert, um den Pickup der Feuerwehr R\u00fcsselsheim zum Rhein zu lotsen. Dort war im Uferbereich eine Leiche gefunden worden, die von der Feuerwehr Ginsheim geborgen worden war und nun aus dem unwegsamen Gel\u00e4nde zum Bestatter \u00fcberf\u00fchrt werden sollte.<br \/>\nDie Wasserschutzpolizei konnte mit ihrem Boot nicht bis zur Fundstelle gelangen. Daher \u00fcbernahm die Feuerwehr Ginsheim die Bergung, jedoch nicht den Transport. Da das Gel\u00e4nde f\u00fcr normale Fahrzeuge unzug\u00e4nglich war, wurde die Feuerwehr R\u00fcsselsheim mit einem gel\u00e4ndeg\u00e4ngigen Pickup angefordert. Unser Ger\u00e4tewart lotste die Einsatzkr\u00e4fte aus R\u00fcsselsheim zur abgelegenen Einsatzstelle und unterst\u00fctzte bei der Bergung.<\/p>\n<p><strong>Samstag, den 18.07.2026<br \/>\n06:25 Uhr \u2013 F3 \u2013 Brand landwirtschaftlicher Betrieb (Oberach)<\/strong><br \/>\nMit Sirene und Meldeempf\u00e4nger wurden wir aus der morgendlichen Ruhe gerissen. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung zu erkennen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkr\u00e4fte stand ein Gro\u00dfteil der Scheune bereits in Vollbrand.<br \/>\nBedingt durch die Gr\u00f6\u00dfe des Objektes wurde umgehend Gro\u00dfalarm in der gesamten Gemeinde mittels Sirene ausgel\u00f6st. Im Laufe des L\u00f6scheinsatzes wurden weitere Feuerwehren hinzugezogen.<br \/>\nIn der Halle befanden sich neben zwei Booten eine Produktionsanlage f\u00fcr Strohpellets sowie mehrere Tonnen Stroh und Pellets. Noch bevor unsere L\u00f6schma\u00dfnahmen eingeleitet wurden, unterst\u00fctzte uns ein benachbarter Landwirt mit einem Traktor und Frontlader, indem er die Hallentore gewaltsam \u00f6ffnete.<br \/>\nZur Sicherstellung der L\u00f6schwasserversorgung wurde eine Wasserentnahme \u00fcber drei landwirtschaftliche Brunnen eingerichtet. Anschlie\u00dfend erfolgte ein umfangreicher L\u00f6schangriff von drei Seiten sowie \u00fcber die Drehleiter aus Nauheim mit einem Wenderohr. Das THW unterst\u00fctzte uns mit einem Bagger und einem Teleskoplader beim Ausr\u00e4umen des Brandguts sowie bei der Bergung der beiden Boote.<br \/>\nInsgesamt waren knapp 130 Einsatzkr\u00e4fte vor Ort. Es wurden fast 1.500 Meter B- und C-Schl\u00e4uche verlegt sowie knapp 400 Liter Schaummittel eingesetzt. Die Verpflegung wurde w\u00e4hrend des gesamten Einsatzes eigenst\u00e4ndig sichergestellt.<br \/>\nDas Feuer konnte z\u00fcgig unter Kontrolle gebracht werden und um 13:35 Uhr konnten wir \u201eFeuer aus\u201c melden. Die aufwendigen Nachl\u00f6scharbeiten gestalteten sich jedoch \u00e4u\u00dferst zeitintensiv und dauerten bis in den Sonntag an. Mehrere Brandnachschauen waren bis Sonntagmorgen erforderlich. Dar\u00fcber hinaus mussten \u00fcber viele Stunden hinweg Einsatzkleidung und Ger\u00e4tschaften gereinigt, gepr\u00fcft und wieder einsatzbereit gemacht werden.<br \/>\nGl\u00fccklicherweise wurde bei dem Einsatz niemand verletzt. Zur H\u00f6he des entstandenen Sachschadens k\u00f6nnen derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.<br \/>\nEin herzlicher Dank gilt allen eingesetzten Feuerwehren, Hilfsorganisationen sowie den Landwirten f\u00fcr die gute Zusammenarbeit.<\/p>\n<p><strong>Sonntag, den 19.07.2026<br \/>\n20:25 Uhr \u2013 F1 \u2013 Brand landwirtschaftlicher Betrieb (Oberach)<\/strong><br \/>\nGleicher Einsatzort wie am Vortag: Aus einem Pelletbunker kam es zu einer st\u00e4rkeren Rauchentwicklung. Der Bunker wurde ge\u00f6ffnet und mit Schaufeln entleert. Die rauchenden Glutnester wurden mit rund 1.600 Litern Wasser abgel\u00f6scht und mithilfe des Radladers des Bauhofs ins freie Gel\u00e4nde verbracht.<br \/>\nUm ein erneutes Aufflammen zu verhindern, stellte der Hofbesitzer einen Kreiselregner auf und bew\u00e4sserte das Brandgut bis zum Montagmorgen. Nach knapp vier Stunden war auch dieser Einsatz f\u00fcr unsere 17 Einsatzkr\u00e4fte beendet und das Wochenende endg\u00fcltig vorbei.<\/p>\n<p><strong>Sonntag, den 26.07.2026<br \/>\n03:12 Uhr \u2013 F-BMA \u2013 Ausgel\u00f6ste Brandmeldeanlage (Wohnanlage Kleine Grabengasse)<\/strong><br \/>\n\u00dcber Telefon wurde die Leitstelle dar\u00fcber informiert, dass in der genannten Wohnanlage die Brandmeldeanlage ausgel\u00f6st hatte. Daraufhin wurden wir \u00fcber Meldeempf\u00e4nger aus der Nachtruhe bef\u00f6rdert. Bereits sieben Minuten nach der Alarmierung befand sich das erste Fahrzeug auf dem Weg und traf zwei Minuten sp\u00e4ter an der Einsatzstelle ein.<br \/>\nDas Geb\u00e4ude war zwischenzeitlich bereits ger\u00e4umt und die Bewohner befanden sich im Freien. Da weder Rauch noch Feuer festgestellt werden konnten, wurde nach der ersten Erkundung Entwarnung gegeben. Vermutlich hatte eine technische St\u00f6rung am betroffenen Melder den Alarm ausgel\u00f6st.<br \/>\nDie Anlage wurde durch uns zur\u00fcckgesetzt und wieder scharf geschaltet. Nach knapp zw\u00f6lf Minuten war der Spuk vorbei: Die Bewohner befanden sich wieder in ihren Zimmern und unsere drei M\u00e4dels und acht Jungs auf dem R\u00fcckweg zum Ger\u00e4tehaus.<\/p>\n<p><strong>Montag, den 27.07.2026<br \/>\n12:53 Uhr \u2013 F2Y \u2013 Wohnungsbrand (Astheim, Julius-Leber-Stra\u00dfe)<\/strong><br \/>\nDie Alarmierung zu einem gemeldeten Wohnungsbrand erfolgte aufgrund von Brandgeruch, der von Anwohnern wahrgenommen wurde und m\u00f6glicherweise aus einem Wohnhaus stammte. Da zun\u00e4chst unklar war, ob sich noch Personen im Geb\u00e4ude befanden, wurde das Einsatzstichwort F2Y ausgel\u00f6st und entsprechend auch mit Sirene alarmiert.<br \/>\nVor Ort stellte sich gl\u00fccklicherweise schnell heraus, dass der wahrgenommene Geruch vermutlich von einem Grill in der Nachbarschaft stammte. Die Bewohner des betroffenen Hauses befanden sich im Urlaub, konnten jedoch daf\u00fcr sorgen, dass das Geb\u00e4ude ohne Besch\u00e4digungen betreten und kontrolliert werden konnte. Da die Erkundung gl\u00fccklicherweise negativ verlief, konnte der Einsatz 20 Minuten sp\u00e4ter beendet werden.<\/p>\n<p><strong>Montag, den 27.07.2026<br \/>\n13:10 Uhr \u2013 F1 \u2013 Unklare Rauchentwicklung im Freien (Geinsheim)<\/strong><br \/>\nNoch w\u00e4hrend des vorherigen Einsatzes wurden wir zu einer weiteren Meldung nach Geinsheim alarmiert. Dort war eine unklare Rauchentwicklung in Verbindung mit Brandgeruch gemeldet worden. Ein Teil unserer Einsatzkr\u00e4fte fuhr deshalb direkt von Astheim weiter nach Geinsheim.<br \/>\nAuch hier konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Bei der vermeintlichen Rauchentwicklung handelte es sich vermutlich um aufgewirbelten Staub eines Landwirts, der einen angrenzenden Acker bearbeitete. F\u00fcr unsere Einsatzkr\u00e4fte ging es bereits sechs Minuten sp\u00e4ter zur\u00fcck zur Unterkunft.<\/p>\n<p><strong>Mittwoch, den 29.07.2026<br \/>\n07:57 Uhr \u2013 H Gas 1 \u2013 Ausgel\u00f6ster Gasmelder (Lindenstra\u00dfe)<\/strong><br \/>\nDa in der genannten Liegenschaft ein Gasmelder ausgel\u00f6st hatte und die Bewohner den Notruf gew\u00e4hlt hatten, kamen wir kurze Zeit sp\u00e4ter ins Spiel. Beim Eintreffen standen die Bewohner bereits vor dem Haus und berichteten von Gasgeruch.<br \/>\nUnter schwerem Atemschutz und ausger\u00fcstet mit einem Gasmessger\u00e4t begaben sich zwei Einsatzkr\u00e4fte ins Geb\u00e4ude und nahmen im Keller Messungen vor, die s\u00e4mtlich negativ verliefen. Dabei wurde festgestellt, dass in einem Kellerraum ein Weinregal zusammengebrochen war und vermutlich von den Tr\u00fcmmern der gas\u00e4hnliche Geruch ausging.<br \/>\nDer Einsatz wurde daraufhin beendet und die Einsatzstelle wieder den Bewohnern \u00fcbergeben. Gut eine Stunde sp\u00e4ter war der Einsatz abgeschlossen und unsere elf Helfer r\u00fcckten wieder ein.<\/p>\n<p>Mit dieser \u00dcbersicht des Einsatzgeschehens im Juli 2026 verbleiben wir<br \/>\nIhre Treburer Feuerwehr<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der vergangene Juli war nicht nur ein hei\u00dfer Sommermonat, sondern auch in Sachen abwehrender Brandschutz f\u00fcr unsere Einsatzkr\u00e4fte sehr hei\u00df. 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Sonntag, den 12.07.2026 18:45 Uhr \u2013 F Wald 1 \u2013 Waldbrand (M\u00f6rfelden-Walldorf) Im Rahmen<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":236,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-4752","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.feuerwehr-trebur.org\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4752","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.feuerwehr-trebur.org\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.feuerwehr-trebur.org\/web\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-trebur.org\/web\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-trebur.org\/web\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4752"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-trebur.org\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4752\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4753,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-trebur.org\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4752\/revisions\/4753"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-trebur.org\/web\/wp-json\/wp\/v2\/media\/236"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.feuerwehr-trebur.org\/web\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4752"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-trebur.org\/web\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4752"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-trebur.org\/web\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4752"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}