{"id":2600,"date":"2019-07-08T20:21:59","date_gmt":"2019-07-08T18:21:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.feuerwehr-trebur.org\/web\/?p=2600"},"modified":"2019-07-08T20:21:59","modified_gmt":"2019-07-08T18:21:59","slug":"chronik-des-monats-juni-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.feuerwehr-trebur.org\/web\/chronik-des-monats-juni-2019\/","title":{"rendered":"Chronik des Monats Juni 2019"},"content":{"rendered":"<p>Auch im vergangenen Juni wurde es uns nicht langweilig. So gab es 7 Eins\u00e4tze, von welchen wir Ihnen an dieser Stelle kurz berichten m\u00f6chten.<\/p>\n<p><strong>Montag, den 03.06.19<br \/>\n10:39 Uhr H1 Kleintier in Not (Astheim Schillerstra\u00dfe)<\/strong><br \/>\nAn diesem Montagmorgen durften wir unsere Astheimer Kollegen beim Einfangen einer Ringelnatter,<br \/>\n(welche nicht mehr selbst\u00e4ndig aus einem Gartenteich kam) unterst\u00fctzen. Das Tier wurde eingefangen und an gesch\u00fctzter Stelle wieder in die Natur entlassen.<\/p>\n<p><strong>Donnerstag, den 06.06.19<br \/>\n08:57 Uhr H Fluss Person h\u00e4ngt am Ufer (Rhein Km 488)<\/strong><br \/>\nMit diesem Einsatzstichwort alarmierte uns die Leitstelle \u00fcber Meldeempf\u00e4nger zum Ger\u00e4tehaus.<br \/>\nWenige Minuten sp\u00e4ter waren 2 Fahrzeuge auf dem Weg zum Rhein um sich der Sache anzunehmen.<br \/>\nNach einer kurzen Erkundung wurde eine leblose Person zwischen zwei Buhnen im Wasser treibend aufgefunden. Mit Watstiefeln und der Hilfe unserer Kollegen von der Hessenaue, welche uns von der Wasserseite mit dem Mehrzweckboot unterst\u00fctzten, konnten wir die Person zum Ufer bringen, wo der anwesende Notarzt leider nur noch den Tod feststellen konnte. Alles weitere \u00fcbernahm dann die Polizei und wir konnten diesen traurigen Einsatz um 10:00 Uhr wieder beenden. Au\u00dfer den Kollegen der Feuerwehr Hessenaue waren auch die Ginsheimer und Geinsheimer Boote mit alarmiert.<\/p>\n<p><strong>Donnerstag, den 13.06.19<br \/>\n03:24 Uhr F Au\u00dferhalb unklarer Feuerschein (Siedlung Oberach)<\/strong><br \/>\nMitten in der Nacht und im Tiefschlaf wurden wir \u00fcber Meldeempf\u00e4nger aus den Betten gerissen.<br \/>\nDie \u00d6rtlichkeit und das Meldestichwort lie\u00dfen nichts Gutes erahnen.<br \/>\nSchon auf der Anfahrt war heller Feuerschein in H\u00f6he eines Geh\u00f6ftes erkennbar. Nach einer ersten kurzen Erkundung und der Feststellung, dass es sich um eine Lagerhalle handelte, wurde die Alarmstufe erh\u00f6ht und Vollalarm f\u00fcr alle Treburer Ortsteile ausgel\u00f6st. Da anf\u00e4nglich noch Probleme mit der Wasserversorgung bestanden, wurden wir von zwei Gro\u00dftankl\u00f6schfahrzeugen aus Gro\u00df \u2013 Gerau und R\u00fcsselsheim unterst\u00fctzt. \u00dcber die Schwarzbach und einen Beregnungsbrunnen wurde dann die Einsatzstelle mit Wasser versorgt. Es brannte eine ca 8&#215;20 mtr. gro\u00dfe Lagerhalle. Das Dach war nach kurzer Zeit eingest\u00fcrzt und wir konnten durch diesen Umstand die Brandstelle nicht richtig erreichen. Ein Landwirt aus der Nachbarschaft unterst\u00fctzte uns mit einem Frontlader und konnte uns so einen ersten Zugang zum Brandherd erm\u00f6glichen.<br \/>\nZwischenzeitlich war auch der Besitzer der Liegenschaft eingetroffen und konnte uns zu jedem Bauteil den gewaltfreien Zutritt verschaffen. In dem Geb\u00e4ude gab es eine kleine Wohnung. Nachdem niemand \u00f6ffnete und wir auch nicht wussten, ob diese bewohnt sei, wurde die T\u00fcr mit Spezialwerkzeug ge\u00f6ffnet. Es wurde ein Bewohner angetroffen und ins Freie gef\u00fchrt. W\u00e4hrenddessen liefen am eigentlichen Brandobjekt die L\u00f6scharbeiten in vollem Umfang weiter. Die Kollegen aus Geinsheim konnten mit einer sogenannten \u201eRiegelstellung\u201c das Ausbreiten des Feuers auf eine Werkstatthalle verhindern, w\u00e4hrend auf der gegen\u00fcberliegenden Geb\u00e4udeseite die Drehleiter aus GG positioniert und von dort ebenfalls ein massiver L\u00f6schangriff durchgef\u00fchrt wurde. Die Astheimer und Hessenauer Kollegen unterst\u00fctzten uns beim Aufbau der Wasserversorgung und den L\u00f6scharbeiten unter schwerem Atemschutz. Zeitweise waren 5 C \u2013 Rohre und das Wenderohr der Drehleiter im Einsatz. Nach gut einer Stunde war das Feuer weitestgehend abgel\u00f6scht. Nun kamen die Helfer vom THW mit schwerem Ger\u00e4t zum Einsatz. So wurden mit einem Kettenbagger und einem Teleskoplader die Tr\u00fcmmerteile vom Dach ber\u00e4umt und wir konnten so die verbliebenen Brandnester abl\u00f6schen. Gegen 06:30 Uhr wurde dann \u201eFeuer aus\u201c gemeldet. Im morgendlichen Einsatz waren insgesamt 88 Einsatzkr\u00e4fte von Feuerwehr \/ THW \/ DRK und Polizei mit 24 Fahrzeugen.<br \/>\nKurios bei diesem Einsatz war, dass sich in der Halle eine gro\u00dfe Anzucht von Cannabis befand. Die Kripo beschlagnahmte die Einsatzstelle und nahm den Bewohner sogleich in Gewahrsam.<br \/>\nDie Reinigung und Aufr\u00fcstung der Fahrzeuge und Ger\u00e4tschaften zog sich dann noch bis in die Mittagsstunden hinaus.<\/p>\n<p><strong>Donnerstag, den 13.06.19<br \/>\n16:42 Uhr H1 Fahrbahnverunreinigung (Kreuzung Oder- \/ Nauheimer Stra\u00dfe)<\/strong><br \/>\nDas Ordnungsamt bat uns in dieser Angelegenheit um Amtshilfe. Hier hatte ein Transporter im Kreuzungsbereich gut 0,5 Kubikmeter Schotter verloren, welcher eine nicht unerhebliche Gefahr darstellte.<br \/>\nGemeinsam mit 2 Mitarbeitern des Ordnungsamtes wurde der Schotter entfernt und die Gefahr beseitigt.<br \/>\nGut eine halbe Stunde sp\u00e4ter war dann auch dieser Einsatz f\u00fcr unsere beiden Helfer beendet.<\/p>\n<p><strong>Freitag, den 14.06.19<br \/>\n11:48 Uhr H1 \u00d6lspur (Astheim + Trebur)<\/strong><br \/>\nDurch einen defekten Bus war an 7 Haltestellen \u00d6l auf die Fahrbahn gelaufen. Nach bew\u00e4hrter Methode wurden die Gefahrstellen mit \u00d6lbindemittel behandelt und durch den Bauhof mit Schildern gesichert.<br \/>\nBei diesem Einsatz waren 3 Einsatzkr\u00e4fte mit 1 Fahrzeug gut 1 Stunde zur Gefahrenbeseitigung unterwegs.<\/p>\n<p><strong>Dienstag, den 18.06.19<br \/>\n16:42 Uhr H1 umgeknickter Telefonmast (Siedlung Oberach)<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend einer \u00dcbungsfahrt mit dem Messfahrzeug fiel der Besatzung ein in Schieflage \u00fcber den Weg h\u00e4ngender Telefonmast, welcher kurz vor dem Umkippen war, auf. Das Telefonkabel war bereits abgerissen und hing gut einen Meter \u00fcber die Fahrbahn. Das Kabel wurde gesichert, der Mast umgelegt und auf der Stra\u00dfenseite verwahrt. Die Leitstelle wurde \u00fcber diesen Vorgang informiert und \u00fcbernahm dann alle weitere Kommunikation mit dem Netzbetreiber.<\/p>\n<p><strong>Dienstag, den 25.06.19<br \/>\n15:49 Uhr H Fluss Y Person im Wasser (Rhein Strom Km 475-489)<\/strong><br \/>\nHier wurde das Einsatzleitfahrzeug mit 2 Kollegen Besatzung zum vermeintlichen Badeunfall an die Natorampe am Kornsand alarmiert. Der Einsatz konnte bereits eine knappe Stunde sp\u00e4ter wieder abgebrochen werden, da der zuvor vermutete Ertrinkende auf der Pf\u00e4lzer Rheinseite an das Ufer schwamm und von dort den Heimweg antrat.<\/p>\n<p>Mit dieser \u00dcbersicht des Einsatzgeschehens im Juni 2019 verbleiben wir<\/p>\n<p><em>Ihre Treburer Feuerwehr<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch im vergangenen Juni wurde es uns nicht langweilig. So gab es 7 Eins\u00e4tze, von welchen wir Ihnen an dieser Stelle kurz berichten m\u00f6chten. 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