{"id":1290,"date":"2015-09-06T19:08:30","date_gmt":"2015-09-06T18:08:30","guid":{"rendered":"http:\/\/feuerwehr-trebur.org\/web\/?p=1290"},"modified":"2015-09-06T19:08:30","modified_gmt":"2015-09-06T18:08:30","slug":"chronik-des-monats-august-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.feuerwehr-trebur.org\/web\/chronik-des-monats-august-2015\/","title":{"rendered":"Chronik des Monats August 2015"},"content":{"rendered":"<p>Der vergangene August war anfangs ein ruhiger Monat, aber zum Ende wurde es dann doch wieder hektischer. So verzeichneten wir 6 Eins\u00e4tze, von welchen wir Ihnen hier berichten m\u00f6chten.<\/p>\n<p><strong>Samstag, den 22.08.2015<br \/>\n20:42 Uhr Geb\u00e4udebrand F3 brennt Lagerhalle Ausserhalb<\/strong><br \/>\nSo lautete die \u00dcberschrift des Einsatzfaxes bei der Ankunft im Ger\u00e4tehaus, nachdem wir \u00fcber Meldeempf\u00e4nger und Sirene aus der Wochenendruhe gerissen wurden. Bereits auf der Anfahrt war von weitem zu erkennen, dass es sich hier um ein gr\u00f6\u00dferes Schadensfeuer handelt und die Leitstelle wurde angewiesen f\u00fcr die Gro\u00dfgemeinde Vollalarm auszul\u00f6sen.<br \/>\nBei unserer Ankunft an der Einsatzstelle standen bereits 2\/3 der Scheune in Vollbrand und das Feuer entwickelte sich rasant weiter. Durch das Bersten und Zerspringen des Eternitdaches waren die Pferde auf der angrenzenden Koppel in Panik geraten und wurden von Anwohnern befreit.<br \/>\nDurch die anwesende Nachbarschaft bekamen wir Hinweise zu den Beregnungsbrunnen im Umfeld und konnten so relativ schnell mit den Ortsteilwehren eine sichere Wasserversorgung aufbauen.<br \/>\nMit der Drehleiter aus der Kreisstadt wurde \u00fcber einen Wasserwerfer der Brand von oben bek\u00e4mpft, w\u00e4hrend vom Boden aus das Feuer mit 6 C \/ 1 B-Rohr und einem fahrbaren Monitor (gro\u00dfem Wasserwerfer) niedergeschlagen wurde. Ein Innenangriff war zu keinem Zeitpunkt m\u00f6glich, da durch die enorme Hitze die Statik des Geb\u00e4udes enorm gesch\u00e4digt war und jederzeit mit einem Einsturz gerechnet werden musste. Da in dem Geb\u00e4ude hunderte Strohballen gelagert wurden, war die Brandbek\u00e4mpfung der Glutnester dann die wahre Knochenarbeit.<br \/>\nUm diesem letztendlich Herr zu werden, wurde \u00fcber die Einsatzleitung das THW mit schwerem Ger\u00e4t angefordert. Diese begannen dann mit einem Kettenbagger Zugang zu den brennenden Strohballen zu verschaffen. Mit dem Bagger wurde die Halle von oben her abgetragen. Nachdem dann soweit eine gesicherte Zufahrt hergestellt war, wurde mit Radladern das zum Teil noch brennende Stroh auf LKW`s verladen, auf einen Stoppelacker verbracht und dort abgel\u00f6scht.<br \/>\nDiese Arbeiten zogen sich bis in den fr\u00fchen Morgen hin.<br \/>\nDurch den Defekt des Kettenbaggers wurden dann die R\u00e4umarbeiten um 04:30 Uhr eingestellt und die Brandstelle mit 2 Monitoren weiter abgel\u00f6scht.<br \/>\nDa auch Stunden sp\u00e4ter noch immer etliche Brandnester aktiv waren, wurde dann ein \u00f6rtliches Bauunternehmen mit dem Ber\u00e4umen des Strohlagers beauftragt.<br \/>\nDiese Arbeiten sowie die Nachl\u00f6scharbeiten zogen sich dann noch bis Sonntagabend um 21:00 Uhr hin.<br \/>\nDas Aufr\u00fcsten der Fahrzeuge sowie die Reinigung der Ger\u00e4te und Kleidung erforderte nochmals etliche Stunden<br \/>\nunserer ehrenamtlichen Helfer.<br \/>\nNeben den Feuerwehren der Gro\u00dfgemeinde war noch die Feuerwehr Gro\u00df-Gerau mit der Drehleiter, einem L\u00f6schfahrzeug sowie dem ELW 1 (Einsatzleitfahrzeug) im Einsatz. Das DRK stellte den Sanit\u00e4tsdienst und die Verpflegung sicher und das THW OV Gro\u00df-Gerau und Pfungstadt unterst\u00fctzten uns mit schwerem Ger\u00e4t.<br \/>\nBesonderen Dank gilt hier auch den Familien Hirsch und D\u00f6rr, welche uns mit kalten Getr\u00e4nken und Kaffee versorgten, sowie der Fa. Andreas R\u00f6dner, die uns auf kurzem Weg am Sonntag die letzten H\u00fcrden in der Brandbek\u00e4mpfung beseitigte und das Geb\u00e4ude ber\u00e4umte.<br \/>\nAuch die Zusammenarbeit der Ortsteilwehren sei hier einmal besonders zu erw\u00e4hnen. Nur durch dieses klasse Zusammenspiel Aller war ein solcher Erfolg m\u00f6glich.<br \/>\nInsgesamt waren an diesem Einsatz knapp 90 Einsatzkr\u00e4fte von DRK \/ Feuerwehr \/ THW und Polizei beteiligt;<br \/>\ndabei fielen dann \u00fcber 500 Stunden unentgeltliche, ehrenamtliche Arbeit an.<\/p>\n<p><strong>Montag, den 24.08. \u2013 Mittwoch, den 26.08.2015<br \/>\nF1 Fl\u00e4chenbrand Hof Endlache<\/strong><br \/>\nIn diesem Zeitraum mussten wir noch 3 mal ausr\u00fccken und die Strohreste (welche vorher pitsch nass waren)<br \/>\naus dem obigen Brandobjekt, die sich auf der Ablagefl\u00e4che noch mehrmals entz\u00fcndeten, wieder abl\u00f6schen.<br \/>\nNachdem wir Hilfe durch einen Landwirt erhielten, welcher seine Beregnungsmaschine an der Ablagefl\u00e4che aufstellte, gab es endlich Ruhe.<\/p>\n<p><strong>Donnerstag, den 27.08.2015<br \/>\n22:00 Uhr H Gas 1 leblose Person (Garage im Tannenweg)<\/strong><br \/>\nNoch vor Eintreffen des Rettungsdienstes konnten wir hier einer verunfallten Person Hilfe leisten und aus der misslichen Lage befreien.<br \/>\nIm Anschluss wurde die Garage mit dem \u00dcberdruckl\u00fcfter von den gef\u00e4hrlichen Abgasen freigeblasen.<br \/>\nIm Einsatz waren 11 Retter mit 2 Fahrzeugen und 9 waren noch in Bereitschaft im Ger\u00e4tehaus.<\/p>\n<p><strong>Sonntag, den 30.08.2015<br \/>\n19:34 Uhr H Gas 1 undichter Sauerstofftank (Geinsheim)<\/strong><br \/>\nHier war wieder unser Team mit dem Messfahrzeug gefordert. Dieses konnte aber bereits wenige Minuten nach dem Ausr\u00fccken die Einsatzfahrt wieder abbrechen, da der Gemeindebrandinspektor \u201evor Ort\u201c war und die Lage<br \/>\nrelativ schnell wieder zur\u00fcckstufte und den Kundendienst des Gasvertriebes informierte.<br \/>\nMit dieser \u00dcbersicht des Einsatzgeschehens im August 2015 verbleiben wir<\/p>\n<p><em>Ihre Treburer Feuerwehr<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der vergangene August war anfangs ein ruhiger Monat, aber zum Ende wurde es dann doch wieder hektischer. So verzeichneten wir 6 Eins\u00e4tze, von welchen wir Ihnen hier berichten m\u00f6chten. 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