{"id":1084,"date":"2015-03-02T17:43:37","date_gmt":"2015-03-02T16:43:37","guid":{"rendered":"http:\/\/feuerwehr-trebur.org\/web\/?p=1084"},"modified":"2015-03-02T17:44:02","modified_gmt":"2015-03-02T16:44:02","slug":"chronik-des-monats-februar-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.feuerwehr-trebur.org\/web\/chronik-des-monats-februar-2015\/","title":{"rendered":"Chronik des Monats Februar 2015"},"content":{"rendered":"<p>Der vergangene Februar war ein etwas unruhiger Monat. So verzeichneten wir 5 Eins\u00e4tze, von welchen wir Ihnen hier berichten m\u00f6chten.<\/p>\n<p><strong>Montag, den 02.02.2015<\/strong><br \/>\n<strong> 22:02 Uhr Person im Wasser (Rhein)<\/strong><br \/>\n\u00dcber Meldeempf\u00e4nger und Sirene wurden wir zum Ger\u00e4tehaus gerufen.<\/p>\n<p>Das Einsatzstichwort lautete \u201ePerson im Wasser\u201c. Mit dem Rettungsboot und 2 Kleinfahrzeugen machten wir uns auf den Weg zur Natorampe am Kornsand.<\/p>\n<p>Bereits 10 Minuten nach der Alarmierung wurde der Einsatz abgebrochen, da die Person (auf der Pf\u00e4lzer Seite) kn\u00f6cheltief im Wasser stand und bedingt durch die eisige K\u00e4lte vom Selbstmordversuch abkam.<\/p>\n<p>Aufgeschreckt durch die Sirene waren an diesem Abend 30 Einsatzkr\u00e4fte zum Ger\u00e4tehaus geeilt.<\/p>\n<p><strong>Montag, den 09.02.2015<\/strong><br \/>\n<strong> 11:30 Uhr Brand in Gewerbebetrieb (Gernsheim)<\/strong><br \/>\nDurch einen technischen Defekt war an diesem Vormittag ein Brand in einem chemischen Unternehmen in Gernsheim ausgebrochen. Da mit Austritt von sch\u00e4dlichen Stoffen zu rechnen war, wurde der GABC-Zug des Kreises alarmiert. Unser Team mit dem landeseigenen Messfahrzeug begab sich daraufhin zur Einsatzstelle.<\/p>\n<p>Da das Feuer jedoch recht schnell gel\u00f6scht und kein Gefahrgut austrat, wurde die Einsatzbereitschaft wieder aufgehoben und wir konnten bereits nach 30 Minuten die R\u00fcckfahrt antreten.<\/p>\n<p><strong>Sonntag, den 15.02.2015<\/strong><br \/>\n<strong> 13:30 Uhr Schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person (K 159 Astheim &#8211; K\u00f6nigst\u00e4dten)<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend die einen auf dem Weg zum Fastnachtsumzug und zum Feiern nach Astheim waren, wurden wir \u00fcber Sirene und Meldeempf\u00e4nger zu einem schweren Verkehrsunfall alarmiert.<\/p>\n<p>Bei unserem Eintreffen waren bereits die Einsatzkr\u00e4fte aus Astheim sowie der DRK \u2013 OV Trebur vor Ort und hatten den Schwerstverletzten aus dem Fahrzeug befreit und in den Rettungswagen verbracht.<\/p>\n<p>Da die Kameraden aus Astheim, sowie die Besatzung unseres VRW den Brandsicherheitsdienst auf dem Sonntagszug stellten, konnten wir diese aus dem Einsatz ausl\u00f6sen. Die Unfallstelle wurde gesichert, der Brandschutz hergestellt, die Strasse von Tr\u00fcmmerteilen gereinigt und mit \u00d6lbindemittel abgestreut. Nachdem der nachalarmierte Rettungshubschrauber wieder gestartet war, konnten auch wir knapp 1,5 Stunden sp\u00e4ter zum Ger\u00e4tehaus zur\u00fcckfahren. Bedingt durch den Sonntagszug wurde die AAO (Alarm- und Ausr\u00fcckeordnung) ge\u00e4ndert und so war bei diesem Meldebild auch die Feuerwehr R\u00fcsselsheim mit ausger\u00fcckt, konnte aber nach kurzer R\u00fccksprache die Einsatzstelle wieder verlassen.<\/p>\n<p><strong>Sonntag, den 15.02.2015<\/strong><br \/>\n<strong> 14:22 Uhr Tragehilfe f\u00fcr den Rettungsdienst (Astheim Mainzer \u2013 Str. )<\/strong><br \/>\nAuf der R\u00fcckfahrt vom obigen Einsatz wurden wir erneut von der Leitstelle nach Astheim geordert.<\/p>\n<p>So fuhr das TLF in die angegebene Stra\u00dfe und unterst\u00fctzte mit der Drehleiter aus R\u00fcsselsheim den Rettungsdienst beim Transport einer hilflosen Person aus dem Obergeschoss zum Rettungswagen.<\/p>\n<p>Nach gut 30 Minuten war auch dieser Einsatz abgearbeitet und wir konnten dann nach Trebur zur\u00fcckfahren.<\/p>\n<p><strong>Donnerstag, den 26.02.2015<\/strong><br \/>\n<strong> 18:20 Uhr Feuer in Wohnhaus (Im Osterbruch)<\/strong><br \/>\nUnd wieder war es die Sirene und der Meldeempf\u00e4nger welche uns aus der Feierabendstimmung rissen.<\/p>\n<p>Gemeldet wurde ein Wohnhausbrand in obiger Stra\u00dfe. Bereits die weit sichtbare Rauchentwicklung auf der Anfahrt lies nichts gutes erahnen.<\/p>\n<p>Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges stand das komplette Geb\u00e4ude bereits in Vollbrand. Die Hitze war so enorm, dass nur noch ein Aussenangriff mit viel viel Wasser m\u00f6glich war.<\/p>\n<p>Gl\u00fccklicherweise waren die Bewohner bereits aus dem Haus und in der Obhut des Rettungsdienstes.<\/p>\n<p>Die erste Priorit\u00e4t galt dem Schutz der Nachbargeb\u00e4ude.<\/p>\n<p>Da allein das Hydrantennetz in diesem Wohngebiet nicht mehr ausreichte, wurde gemeinsam mit den Einsatzkr\u00e4ften aus Astheim \/ Geinsheim und der Hessenaue eine Wasserversorgung \u00fcber die Oderstra\u00dfe hergestellt. Die zwischenzeitlich nachalarmierten Helfer aus Gro\u00df- Gerau unterst\u00fctzen uns mit der Drehleiter und bauten eine separate Wasserersorgung mittels Tragkraftspritze und einer knapp 500 mtr. langen Druckleitung vom Schwarzbach bis zur Einsatzstelle auf.<\/p>\n<p>Durch den massiven Wassereinsatz konnte ein \u00dcbergreifen auf die Nachbargeb\u00e4ude verhindert werden.<\/p>\n<p>Nach gut 45 Minuten war das Feuer soweit unter Kontrolle.<\/p>\n<p>Da es sich bei dem Geb\u00e4ude um ein Fertighaus handelte, erwiesen sich die Nachl\u00f6scharbeiten dann noch als relativ schwierig und langwierig. So wurden \u00fcber die Drehleiter das Dach und die Fassade ge\u00f6ffnet um ein L\u00f6schen hinter dem Geb\u00e4lk und der Isolierung zu erm\u00f6glichen. Zeitweise waren bis zu 7 C- Rohre, ein Wenderohr (von der Drehleiter) sowie ein B- Rohr im Einsatz. Da es unm\u00f6glich war, das Geb\u00e4ude zu betreten, wurden die Medienanschl\u00fcsse (Gas \/ Strom \/ Wasser) von au\u00dfen getrennt. Hierzu gruben die Stadtwerke Mainz mit Hilfe eines Baggers die Stra\u00dfe auf und unterbrachen die Strom- und Gaszufuhr. Kurz danach hatten die restlichen Bewohner der Stra\u00dfe wieder Strom. Um ein Wiederaufflammen zu verhindern, wurde kurzerhand eine Brandwache zusammengestellt, welche dann noch bis zum n\u00e4chsten Morgen Nachl\u00f6scharbeiten durchf\u00fchrte. Durch das THW wurde vor dem Geb\u00e4ude ein Ger\u00fcst aufgestellt, von welchem es m\u00f6glich war, das einsturzgef\u00e4hrdete Objekt zu kontrollieren. Da w\u00e4hrend der L\u00f6scharbeiten alle Einsatzabteilungen von Trebur eingebunden waren, wurde der Grundschutz der Gemeinde durch die Freiwillige Feuerwehr K\u00f6nigst\u00e4dten sichergestellt, welche mit Mannschaft und einem L\u00f6schfahrzeug im Treburer Ger\u00e4tehaus stationiert war. Insgesamt waren weit \u00fcber 80 freiwillige Helfer vom THW, dem DRK-OV, die Gemeindefeuerwehren, die Feuerwehr Gro\u00df-Gerau und die Kollegen aus K\u00f6nigst\u00e4dten gut 5 Stunden im Einsatz.<\/p>\n<p>Um die Ger\u00e4tschaften und Fahrzeuge wieder aufzur\u00fcsten und Einsatzbereit zu machen, waren zwischen 5-7 Helfer noch den ganzen Feitag ehrenamtlich und unentgeltlich im Einsatz.<\/p>\n<p>Besonders m\u00f6chten wir uns auch noch bei einigen B\u00fcrgern bedanken, welche uns mit Kaffee und so manchem belegtem Br\u00f6tchen versorgten.<\/p>\n<p>Wir w\u00fcnschen den Betroffenen eine schnelle Genesung und f\u00fcr die weitere Zukunft alles Gute !<\/p>\n<p>Mit der \u00dcbersicht des Einsatzgeschehens im Februar 2015 verbleiben wir<\/p>\n<p><em>Ihre Treburer Feuerwehr<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der vergangene Februar war ein etwas unruhiger Monat. So verzeichneten wir 5 Eins\u00e4tze, von welchen wir Ihnen hier berichten m\u00f6chten. 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