{"id":779,"date":"2015-01-30T15:33:57","date_gmt":"2015-01-30T15:33:57","guid":{"rendered":"http:\/\/feuerwehr-trebur.org\/web\/?page_id=779"},"modified":"2015-02-18T17:41:03","modified_gmt":"2015-02-18T16:41:03","slug":"geschichte-der-jugendfeuerwehr","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.feuerwehr-trebur.org\/web\/jugendabteilung\/jugendfeuerwehr\/geschichte-der-jugendfeuerwehr\/","title":{"rendered":"Geschichte der Jugendfeuerwehr"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\">[vc_row][vc_column width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_column_text]Im Oktober 1960 schlug der damalige stellvertretende Ortsbrandmeister Fritz D\u00f6rr die Aufstellung einer Jugendfeuerwehr vor. Gleichzeitig gab er die Anregung zur Anschaffung eines Banners. Nachdem die Formalit\u00e4ten und Versicherungsfragen gekl\u00e4rt waren, konnte am 8. November 1961 die Jugendfeuerwehr Trebur als 6. Jugendwehr im Kreis Gro\u00df Gerau gegr\u00fcndet worden.<\/p>\n<p>10 Jugendliche bildeten nun den Feuerwehrnachwuchs:<\/p>\n<p><b>G\u00fcnther Conrad, Herbert Roth, Heinz Kraft, Heini Meinhard, Manfred Fischer, Norbert Kraft, Walter B\u00e4uml, Rudi Reimer, Claus Paninka und G\u00fcnter L\u00fcdecke.<\/b><\/p>\n<p>Auf Beschlu\u00df des Vorstandes sind die Jugendlichen beitragsfrei. Zum Jugendwart wurde Erich Giebe bestimmt, kurze Zeit sp\u00e4ter \u00fcbernahm diese Aufgabe Heinrich V\u00f6glin, der 10 Jahre lang ein erfolgreicher Ausbilder war. Zur Bannerweihe im Mai 1962 verkaufte die Jugendfeuerwehr bei der Einwohnerschaft die Festb\u00e4ndchen. Aus der Vereinskasse wurden sie mit Schiffchen und Uniformjacken eingekleidet. Zur praktischen Ausbildung schoben die jungen Wehrm\u00e4nner einen Tragkraftspritzenanh\u00e4nger auf die &#8222;Weed&#8220; oder das Konsumgel\u00e4nde in der Herrngasse. Auch in der theoretischen Ausbildung mu\u00dfte noch improvisiert werden, die Wohnung des Jugendwartes oder ein Schulsaal dienten als Unterrichtsraum.<\/p>\n<p>Schon 1964 konnten 7 Jugendliche in die aktive Wehr \u00fcbernommen werden. Mit dem neuen Ger\u00e4tehaus in der Hauptstra\u00dfe verbesserte sich nun die \u00dcbungs- und Unterrichtsgestaltung. Beim Kreisfeuerwehrtag 1965 in Trebur wurden erstmals Jugendwettk\u00e4mpfe des Kreisverbandes ausgetragen und von der Jugendfeuerwehr Biebesheim gewonnen. Nachdem man nun &#8222;Wettkampfluft&#8220; geschnuppert hatte, wurde der Nachwuchs mit der Wettkampfausr\u00fcstung ausgestattet, hierzu geh\u00f6ren Feuerwehrkombi, Koppel, festes Schuhwerk und Helm. Die Ausr\u00fcstung wurde bis 1977 aus der Vereinskasse finanziert. Im Januar 1968 wurden wieder vier Jugendliche zu aktiven Feuerwehrm\u00e4nnern bef\u00f6rdert. Um das Angebot f\u00fcr unsere Jugend interessanter zu<br \/>\ngestalten, wurde Bastelwerkzeug angeschafft, Grillabende, Filmabende und Weihnachtsfeier wurden abgehalten. Die Eltern der Jugendlichen werden zu allen Veranstaltungen des Vereins eingeladen, wodurch sich ein sehr freundschaftliches Verh\u00e4ltnis entwickelte.<\/p>\n<p>Das neue LF 8 diente nun auch der Jugendfeuerwehr zu \u00dcbungszwecken. Der Kerweplatz wurde als ideales \u00dcbungsgel\u00e4nde genutzt. 1970 hatte sich die Zahl der Jugendlichen auf 18 erh\u00f6ht. Die Teilnahme an der Jugendsammelwoche verlief jeweils sehr erfolgreich, wodurch die Jugendkasse aufgebessert wurde. In der j\u00e4hrlich abgehaltenen Mitgliederversammlung w\u00e4hlen die Jugendlichen einen eigenen Jugendvortand. Ein besonderes Erlebnis waren die Jugendwettk\u00e4mpfe an Pfingsten 1971 im Feriendorf Ober Seemen. Neuer Jugendwart wurde im M\u00e4rz 1972 Hans Joachim Roth. Im gleichen Jahr wurde das 10 j\u00e4hrige Bestehen der Jugendfeuerwehr gefeiert und dabei einen Wimpel an die Jugendlichen \u00fcbergeben. Die Zahl der Jugendwehrm\u00e4nner stieg 1973 auf 24. Bei den Wettk\u00e4mpfen in Raunheim wurde ein guter 8. Platz belegt. Da der Kreisverband f\u00fcr jede teilnehmende Gruppe einen Sachpreis zur Verf\u00fcgung stellte, durften wir jeweils wertvolle Gegenst\u00e4nde entgegennehmen. F\u00fcnf gut ausgebildete Kameraden wurden 1974 in die Einsatzabteilung \u00fcbernommen. Der Verein kaufte ein Zelt, sodass bei den Wettk\u00e4mpfen in Stockstadt nach einem Spie\u00dfbratenessen an Ort und Stelle \u00fcbernachtet wurde. Zu diesen Wettk\u00e4mpfen traten wir erstmals mit zwei Gruppen an.<\/p>\n<p>Zu einem Tag der offenen T\u00fcr im Herbst 1975, baute die Jugendfeuerwehr ein &#8222;Feuersicheres Haus&#8220; und renovierte die alte Treburer Handdruckspritze von 1886. Der Gewerbeverein wurde j\u00e4hrlich beim Nikolausumzug unterst\u00fctzt. Die seitherige Wettkampf\u00fcbung mit der Tragkraftspritze und Schlauchstrecke verlegen, geh\u00f6rte nun leider der Vergangenheit an. Bei der Einweihung des Treburer Stadions an Pfingsten 1977 wurde die neue Wettkampf\u00fcbung vorgestellt. Die Wettk\u00e4mpfe des Kreises wurden 1978 im Treburer Stadion ausgetragen, ebenso die Gemeindewettk\u00e4mpfe um den B\u00fcrgermeisterpokal. Sieger wurde jeweils die Jugendfeuerwehr Hessenaue. Gerhard Demel wurde im April 1979 neuer Jugendwart. Nachdem die Gemeinde aus dem Obergescho\u00df des Ger\u00e4tehauses ins neue Rathaus umgezogen war, stand f\u00fcr die Jugendarbeit ein sch\u00f6ner Raum zur Verf\u00fcgung. Ein Planspiel mit Einsatzbeispielen wurde in den Wintermonaten aufgebaut. Das Zeltlager in Ober Seemen und am Oberwiesensee sowie das 40j\u00e4hrige Bestehen der Treburer Feuerwehr waren im Jahre 1980 besondere Ereignisse. Der Jugendwart mu\u00dfte 1981 erstmals von Nachwuchssorgen berichten, da nur noch 11 Buben zur Jugendfeuerwehr geh\u00f6rten.<\/p>\n<p>Zum 20 j\u00e4hrigen Bestehen unserer Jugendfeuerwehr wurden die Kreiswettk\u00e4mpfe 1982 mit 36 Gruppen in Trebur veranstaltet. Da das neue Ger\u00e4tehaus in der Astheimerstra\u00dfe alle notwendigen R\u00e4ume enthielt, konnten nun auch M\u00e4dchen aufgenommen werden. Trotz der Nachwuchssorgen wechselten j\u00e4hrlich zwei Jugendliche in die Einsatzabteilung \u00fcber. Die Teilnahme an Wettk\u00e4mpfen war wegen Personalmangel zeitweise nicht m\u00f6glich. Eine Jugendfeuerwehr aus Stuttgart stattete uns 1983 einen Besuch ab, was mit einem Grillfest am Oberwiesensee verbunden wurde. F\u00fcr alle Jugendfeuerwehrm\u00e4nner gab es einheitliche T-Shirts. Georg J\u00e4ger \u00fcbernahm im April 1985 das Amt des Jugendwartes, zu diesem Zeitpunkt geh\u00f6rten nur noch drei Jugendlichen der Wehr an. Eine Projektwoche der Mittelpunktschule kam da gerade zur rechten Zeit. \u00dcber 20 Sch\u00fcler konnten sich mit dem Thema &#8222;Feuerwehr&#8220; besch\u00e4ftigen und so stieg die Zahl unserer Jugendlichen wieder auf zehn (davon ein M\u00e4dchen). Dieser Aufschwung war f\u00fcr den Verein Anla\u00df, ein neues Aufenthaltszelt zu beschaffen.<\/p>\n<p>Sehr rege beteiligte sich unsere Jugend bei allen Vereinsveranstaltungen, Minigolfspielen und Schwimmbadbesuche bieten Abwechslung in der Jugendarbeit. Seit einigen Jahren wird von der Jugendfeuerwehr die Kriegsgr\u00e4bersammlung durchgef\u00fchrt. Zu Beginn des Jubil\u00e4umsjahres 1987 sammelten wir erstmals alte Weihnachtsb\u00e4ume ein und verbrannten sie abends bei gro\u00dfem Feuerzauber auf dem Boltzplatz hinter der Kl\u00e4ranlage. Alle Voraussetzungen f\u00fcr eine erfolgreiche Jugendarbeit sind in unserer Feuerwehr gegeben, sodass wir die Hoffnung haben, dass in Zukunft noch mehr M\u00e4dchen und Jungen den Weg zur Treburer Jugendfeuerwehr finden werden.[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/3&#8243;][\/vc_column][\/vc_row]\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_column_text]Im Oktober 1960 schlug der damalige stellvertretende Ortsbrandmeister Fritz D\u00f6rr die Aufstellung einer Jugendfeuerwehr vor. Gleichzeitig gab er die Anregung zur Anschaffung eines Banners. Nachdem die Formalit\u00e4ten und Versicherungsfragen gekl\u00e4rt waren, konnte am 8. November 1961 die Jugendfeuerwehr Trebur als 6. 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