{"id":773,"date":"2015-01-30T15:30:59","date_gmt":"2015-01-30T15:30:59","guid":{"rendered":"http:\/\/feuerwehr-trebur.org\/web\/?page_id=773"},"modified":"2015-05-24T20:04:05","modified_gmt":"2015-05-24T19:04:05","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.feuerwehr-trebur.org\/web\/ueber-uns\/geschichte\/","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\">[vc_row][vc_column width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_column_text]Die Geschichte der Treburer Feuerwehr ist nat\u00fcrlich wesentlich \u00e4lter als die derzeit\u00a075 Jahre\u00a0des organisierten Vereins als Hilfsorganisation im Feuerl\u00f6schwesen. Es ist eine wechselvolle, bewegte Geschichte, auf die wir heute zur\u00fcckblicken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die erste Erw\u00e4hnung einer Feuerwehr im Gemeindearchiv stammt aus dem Jahre 1652. Fast zweihundert Jahre sp\u00e4ter wird die Reparatur einer Feuerspritze diskutiert. 1852 sind immerhin zwei fahrbare Feuerspritzen vorhanden.<\/p>\n<p>Eine Freiwillige Feuerwehr Trebur mit 54 Mann versah ab 1880 ihren Dienst an den Mitb\u00fcrgern. Wir k\u00f6nnten somit heute unser 110-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um feiern, wenn nicht ein st\u00e4ndiger Wechsel zwischen Freiwilligen L\u00f6schanstalten und Pflichtfeuerwehren stattgefunden h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Eine zweir\u00e4drige Handdruckspritze wurde 1886 beschafft. Diese Spritze ist das einzige historische Ger\u00e4t, das die Treburer Wehr heute noch besitzt. Die Unterst\u00fctzung durch die Gemeinde, ganz gleich ob es Freiwillige oder Pflichtfeuerwehren waren, hing sehr vom Wohlwollen des jeweiligen B\u00fcrgermeisters ab. Sehr oft wurden Anschaffungen f\u00fcr die Feuerwehr als nicht notwendig bezeichnet. So kam es, da\u00df ab 1890 wieder eine Pflichtfeuerwehr einberufen wurde. M\u00e4nnliche Einwohner ab 18 Jahren wurden j\u00e4hrlich auf einer Liste namentlich erfa\u00dft. Die Treburer Bauern dienten mit ihren Gespannen und Jauchef\u00e4ssern als Wasserfahrer. Von 140 Mann Pflichtfeuerwehr waren ca. 40 Wasserfahrer, der Rest verteilte sich auf Spritzenmannschaft, Steiger, Ordnungs- und Hilfsmannschaft.<\/p>\n<p>Der Gastwirt Andreas Hagelauer und der K\u00e4sefabrikant Wilhelm Wedel bem\u00fchten sich Ende des letzten Jahrhunderts erneut um die Gr\u00fcndung einer Freiwilligen Feuerwehr. Ihnen wurden jedoch von amtlicher Seite aus gro\u00dfe Schwierigkeiten wegen fehlender Statuten gemacht. Auch ohne Statuten gr\u00fcndete Wilhelm Wedel im Jahre 1900 eine Freiwillige Feuerwehr mit 50 Mann. Aber die Verpflichtung des 1. Kommandanten Wilhelm Wedel und seines Stellvertreters Johannes Claus wurde durch den Kreisrat abgelehnt. Wilhelm Wedel trat zur\u00fcck, notd\u00fcrftig wurden Statu- ten aufgestellt und die Freiwillige Feuerwehr hielt, auch wenn es wiederholt Kommandantenwechsel gab.<\/p>\n<p>Bei zwei Gro\u00dfbr\u00e4nden am 25. und 30. Juli 1911 war die Freiwillige Feuerwehr mit ihren alten Spritzen total \u00fcberfordert. Zudem wurde der 1. Kommandant Christian Gimbel von einem Gemeinderatsmitglied auf offener Stra\u00dfe heftig kritisiert, weil in dessen Hofreite keine Feuerspritze zum Schutz vor Funkenflug stationiert wurde. Kommandant Gimbel und sein Stellvertreter Peter Engel lie\u00dfen sich dies nicht gefallen, traten zur\u00fcck und die Freiwillige Wehr mu\u00dfte erneut aufgel\u00f6st werden. Nun schaltete sich das Kreisamt ein, mi\u00dfbilligte das Verhalten des Gemeinderatsmitgliedes und verlangte von der Gemeinde die sofortige Anschaffung einer neuen Saug- und Druckspritze mit einer Leistung von mindestens 300 l\/min. Im Sommer 1912 wurde eine solche Spritze angeschafft, eine weitere Saug- und Druckspritze kam im Oktober 1927 nach Trebur. Beide wurden von Magirus in Ulm hergestellt.<\/p>\n<p>Seltsamerweise enden 1932 die Aufzeichnungen im Gemeindearchiv \u00fcber die Feuerwehr. Alle Informationen bis zur Vereinsgr\u00fcndung 1940 entstammen m\u00fcnd- lichen \u00dcberlieferungen. So wurde noch vor Beginn des 2. Weltkrieges ein Versuch unternommen, die Freiwillige Feuerwehr wieder zu gr\u00fcnden. Von den auf dem Rathausplatz angetretenen Pflichtfeuerwehrm\u00e4nnern waren aber nur wenige bereit, den Feuerwehrdienst freiwillig zu versehen. Erst die drohenden Gefahren durch Bombenangriffe der Alliierten zwangen dazu, auf Anforderung des Landrates und des Kreisfeuerwehrf\u00fchrers Daum die Freiwillige Feuerwehr Trebur wieder zu gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Am 1. Dezember 1940 versammelten sich 32 M\u00e4nner im Gasthaus Zum Erker und w\u00e4hlten zu ihrem 1. Kommandanten Peter Engel, der bereits seit 1920 die Pflichtfeuerwehr f\u00fchrte. Der neugegr\u00fcndeten Wehr wurde erstmals ein motorisiertes Fahrzeug \u00fcbergeben, das in den bevorstehenden schweren Zeiten den Feuerschutz sicherstellen sollte. Es war ein LF\/TSA 8, Fabrikat Mercedes, das erst 1967 ausgemustert wurde.<\/p>\n<p><b>Gr\u00fcndingsmitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Trebur<\/b><\/p>\n<p>Peter Engel (1. Kommandant), Zacharias Roth (2. Kommandant), Franz Schmaltz (Gruppenf\u00fchrer), Johann Roth (Gruppenf\u00fchrer), Fritz Lohr (Gruppenf\u00fchrer), Heinrich R\u00f6dner (Maschinist), Georg Scholze (Maschinist), Johann Schmaltz (Maschinist), Heinrich Schmenger (Ger\u00e4tewart), Thomas H\u00f6hlein (Vereinsdiener), Georg Kasper, Johann Jost, Josef Kraus, Georg Ro\u00dfmann, Wilhelm Ruhland, Jakob Kahlenberg, Philipp Roth, Jakob R\u00f6dner, Johann Peter Roth, Fritz Mees, Adam Kunz, Georg Rausch, Karl Hankammer, Richard Thomas, Hermann Baier, August Hahn, Leonhard Roth, Ludwig Claus, Daniel Reinhardt, Peter Rausch, Fritz Flaschentr\u00e4ger, Fritz Edler.[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/3&#8243;][\/vc_column][\/vc_row]\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_column_text]Die Geschichte der Treburer Feuerwehr ist nat\u00fcrlich wesentlich \u00e4lter als die derzeit\u00a075 Jahre\u00a0des organisierten Vereins als Hilfsorganisation im Feuerl\u00f6schwesen. 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